Ihr seid Fremde gewesen

„Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid im Land Ägypten Fremde gewesen.“

Das bedeutet nicht, dass der Fremde nur deshalb gut behandelt werden muss, weil auch wir Fremde waren (oder sind). Es ist keine Frage des Empathie. Andere werden unter Achtung ihrer Rechte und ihrer Persönlichkeit aufgenommen, weil wir Menschen sein und bleiben wollen (noch bevor wir Christen sind).

Selbst wenn wir keine Fremden gewesen wären (aber wir waren es, entweder wir selbst oder unsere Vorfahren), sind diejenigen, die an unsere Tür klopfen, als Menschen anzusehen und zu behandeln.

„Denn ihr selbst seid Fremde gewesen…“: Dieser Satz erinnert daran, dass Freiheit ein Geschenk war, keine Errungenschaft. „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“

Eine gute Woche, in der Welt, aber nicht von der Welt.

#Caritas5minOfLight – 25.10.2026 – Sonntag – Exodus 22,20-26

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