Wie auch wir

Siebzigmal siebenmal vergeben, im Sinne des Vaterunsers: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Der Grundgedanke lautet nicht: Wenn ich vergebe, vergibt Gott mir, andernfalls nicht. Sondern: Da mir bereits bedingungslos vergeben wurde, vergebe auch ich.

Es kann auch sein, dass meine verweigerte Vergebung die empfangene Vergebung zunichte macht – aber sie hebt sie nicht auf. Doch nur, weil allein die Liebe befreit. Der Hass, der sich in Rache und Groll äußert, ist ein Gefängnis. Davon sind wir befreit, aber gleichzeitig müssen wir uns selbst davon befreien.

Eine gute Woche, in der wir siebzigmal siebenmal vergeben.

#Caritas5minOfLight – 13.9.2026 – Sonntag – Matthäus 18,21-25

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