Jesus gibt niemals eine Definition des Himmelreichs „nach theologischem Wörterbuch“. Müssen wir daraus schließen, dass auch wir nicht dazu aufgerufen sind, dies zu tun?
Jesus sagt jedoch: „Mit dem Himmelreich ist es wie…“. Er verwendet Bilder, die Fragen aufwerfen. Daraus schließen wir, dass wir in den verschiedenen Lebenssituationen immer wieder dazu aufgerufen sind, uns zu fragen: Womit lässt sich das Himmelreich vergleichen?
Zwei Beispiele. Der Mann, der den Schatz auf dem Feld findet. Das Himmelreich „zufällig“ entdecken. Der Kaufmann, der nach kostbaren Perlen sucht. Er findet das Himmelreich, weil er danach gesucht hat. Beide haben die Liebe Gottes erfahren und wollen nicht mehr darauf verzichten. Sie trennen sich von allem anderen. Und sie werden versucht haben, diese Liebe in das „Reich“ des „Schon-und-noch-nicht“ zu übersetzen.
Eine gute Woche, in der wir suchen und uns überraschen lassen.

#Caritas5minOfLight – 26.7.2026 – Sonntag – Matthäus 13,44-46