„Sie begannen, in anderen Sprachen zu reden.“ „Jeder von uns kann sie in seiner Muttersprache hören.“ Es scheinen zwei verschiedene Situationen zu sein, doch es sind zwei Dimensionen derselben Realität: die Kommunikation.
Einerseits schenkt der Heilige Geist die Fähigkeit, die Sprache des anderen zu sprechen. Das bedeutet nicht, polyglott zu sein, sondern sich so auszudrücken, dass mein Gegenüber mich versteht. Dazu muss ich fähig sein, mich wirklich in seine Lage zu versetzen.
Andererseits schenkt der Heilige Geist die Fähigkeit zuzuhören. Auch hier geht es darum, sich in denjenigen hineinzuversetzen, der zu uns spricht, und zu begreifen, was er uns sagen will.
Der Geist (der Liebe) hilft, aus sich herauszutreten und sich dem anderen zu öffnen. Gute Kommunikation ist der Sauerstoff für gute Beziehungen.
Eine gute Woche, getragen vom Hauch des Geistes.

#Caritas5minOfLight – 24.5.2026 – Pfingsten – Apostelgeschichte 2,1-11