Er entschwand

Die Erzählung von Emmaus ist eine Abfolge von Überraschungen. Das Seltsamste daran ist, dass die beiden Protagonisten Jesus, solange er bei ihnen ist, überhaupt nicht erkennen. Sie haben zwar eine Vorahnung, erkennen ihn aber nicht. In dem Moment, in dem sie endlich wissen, wer er ist, entschwindet er aus ihrem Blickfeld.

Dieser Umstand ist eine Hymne an die Freiheit und die Teilhabe. Die Wahrheit will gesucht werden, sie soll nicht durch offensichtliche Beweise aufgezwungen werden. Und der Glaube ist Glaube an die Liebe. Jene Liebe, die zum Teilen der Gaben (des gebrochenen Brotes) führt und die Gemeinschaft begründet.

Eine gesegnete Osterzeit, auf dem Weg zurück nach Jerusalem.

#Caritas5minOfLight – 19.4.2026 – Dritter Sonntag der Osterzeit – Lukas 24,13-35

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