Salz in Speisen sieht man nicht, aber man spürt es. Besser gesagt: Man spürt es, wenn zu viel oder zu wenig davon vorhanden ist. Salz ist nicht das Gericht. Es dient dazu, den Geschmack zu verstärken. Es ist nicht für sich selbst da, sondern steht im Dienst von etwas anderem.
Der Christ in der Welt ist dazu berufen, eine diskrete Präsenz zu sein. Wie Salz: lieber zu wenig als zu viel. Zu viel Salz ruiniert alles. Wenig Salz lässt die Möglichkeit offen, die fehlende Prise hinzuzufügen.
Salz gibt den Dingen Geschmack, konserviert das Gute und schützt vor Verunreinigungen.
Eine gute Woche, eine diskrete Präsenz.

#Caritas5minOfLight – 8.2.2026 – Sonntag – Matthäus 5,13-16