Die „Armen“ – aber wer sind sie? – sind meist unsichtbar, an den Rand der Gesellschaft gedrängt, außerhalb der Mauern ghettoisiert. Denn Armut ist ein Fingerzeig auf den Egoismus und eine Mahnung für diejenigen, die sich der Illusion hingeben, immer für sich selbst sorgen zu können.
Selbst von denen, die sich als Verteidiger der „Armen“ aufspielen – aber wer sind sie? – können sie auf vielfältige Weise benutzt werden, anstatt geliebt zu werden. Sie werden zur Schau gestellt, um sich zu profilieren oder um Spenden zu sammeln. Sie werden für politische Kämpfe instrumentalisiert. Schließlich werden sie auch „geliebt”, aber nur, um „das Paradies zu verdienen”. Das ist keine Liebe, denn es geht immer noch um den eigenen Vorteil und nicht um das Wohl des anderen.
Papst Leo: „Den Armen zu helfen ist eine Frage der Gerechtigkeit, bevor es eine Frage der Nächstenliebe ist”.
Eine gute Woche für alle, die sich unter den Armen als arm sehen können.

#Caritas5minOfLight – 31.8.2025 – Sonntag – Lukas 14,1.7-14