Vergebung bedeutet nicht, zu vergessen oder so zu tun, als sei nichts Schlimmes geschehen. Verzeihen heißt, Platz für Neues zu schaffen, das, wenn es gut ist, viel mehr wert ist als jeder Grund für Groll und Eifersucht.
„Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“. Damit das Alte wirklich vergehen kann, muss Neues entstehen. Vergebung ist etwas „Neues“. Sie wird aus einem Herzen geboren, das sich selbst regenerieren konnte. Und das wiederum bringt Neues hervor.
Rache, Groll, Eifersucht, Neid scheinen „so menschliche“ Dimensionen zu sein. Stattdessen entmenschlichen sie.
Einen schönen Sonntag für jeden von uns in der Freude der Vergebung.
Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 30.3.2025 – Vierter Sonntag in der Fastenzeit – Lukas 15:1-3.11-32