Macht

Macht hat etwas Teuflisches an sich. Immer? Ja, wenn es Macht um der Macht willen ist, um des Prestiges willen, um des persönlichen Reichtums willen, um andere zu beherrschen und zu beugen.

Macht um der Macht willen ist nicht frei. Sie verlangt, dass man sich in Anbetung vor dem Bösen niederwirft. Dass man auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Güte verzichtet. Auf die eigene Menschlichkeit.

Wenn die rechtmäßig verliehene Macht nicht die eigenen Interessen oder die der Gruppe im Auge hat, sondern das Gemeinwohl, dann ist sie etwas anderes, etwas radikal anderes. Und die Politik wird zu einer „eminenten Form der Nächstenliebe“.

Eine gute Woche für uns alle, die wir dem Gemeinwohl verpflichtet sind.

Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 9.3.2025 – Erster Sonntag in der Fastenzeit – Lukas 4:1-13

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