Der Advent wird oft als die Zeit des Wartens beschrieben. Aber der „Advent“ (d. h. das Kommen) ist nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart.
Lukas verwendet starke Bilder: „Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen“. In der Erwartung vergehen.
Denn es geht nicht darum, zu warten, sondern das zu suchen, was schon da ist, seine Zeichen zu erkennen. Und darum, sich zu bewegen, zu den Orten der Befreiung zu gehen, die „nahe“ ist, das heißt, sie ist in unserer Nähe, man muss dorthin gehen. Und nicht nur darauf warten, dass sie kommt.
Ich wünsche uns allen eine gute Woche. Offen für das, was schon da ist.
Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 1.12.2024 – Erster Adventssonntag – Lukas 21:25-28