Obwohl er manchmal von den Menschenmassen bejubelt wird, ist Jesus kein Populist. Er zögert nicht, Worte zu benutzen, die dem Volk „hart“ erscheinen. Das geht so weit, dass der billige Konsens ihm gegenüber drastisch geschmälert wird. Und diejenigen, die geglaubt haben, den Mann der Vorsehung gefunden zu haben, werden bitter enttäuscht. Sie gehen.
Die Güte der Guten Nachricht misst sich nicht an der Anzahl der Likes, die sie erhält. Der flüchtige Moment eines „Gefällt mir“ kollidiert mit dem ewig wahren Echo des Wortes.
Jesus ist kein „Influencer“ oder das Element einer Pseudo-Realität. Er ist aus Fleisch und Blut, und dieses Leben, das so wenig virtuell ist, wird am Ende an zwei gekreuzten Pfählen hängen und von echten Tränen beweint werden.
Und wir, zu wem sollen wir gehen? Eine gute Frage für eine gute Woche.
Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 25.8.2024 – Sonntag – Johannes 6:60-69