Der gute Hirte ist „der Hirte, der Gute“, wörtlich: der Schöne, der Wahre. Er ist derjenige, der den Weg des Guten, des Schönen, des Wahren zeigt. Er zeigt ihn nicht nur, sondern er geht ihn und wird zum Wegbegleiter.
Er zeigt den Weg nicht mit Worten, sondern mit seiner Art zu leben. Mehr noch: mit seiner Art, Leben zu geben. Die Wahrheit, die er ist, macht seine Stimme erkennbar (und glaubwürdig).
Er ist „der Hirte, der wahre“: um zu sagen, dass es auch Hirten gibt, die nicht wahr, nicht gut sind. Das sind diejenigen, die, anstatt ihr Leben für die Schafe zu geben, das Leben der Schafe – auf das sie meinen, jedes Recht zu haben – für ihren eigenen Vorteil ausnutzen.
Eine gute Woche für uns alle, auf dem Weg, dem guten Weg.
Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 21.4.2024 – Vierter Sonntag der Osterzeit – Johannes 10:11-18