Das Weizenkorn

Das Weizenkorn kann zu Mehl und dann zu Brot werden. Es kann sprießen und seine Lebenskraft vermehren. Es kann allein bleiben, um nicht sterben zu wollen, und ins Nichts zu hysterisieren. Wenn es stirbt, lebt es wieder. Wenn es lebt (aber ist das Leben?), stirbt es für immer.

Das Weizenkorn, das stirbt und deshalb wiedergeboren wird, ist nicht nur das Bild, das der Kreuzigung und allen Gekreuzigten der Geschichte einen Sinn gibt. Es steht für den Weg des Lebens, für die wahre Freude.

Für andere da zu sein: Nur das macht ein Leben lebenswert und damit ewig. Trotz der Kreuze. Durch Kreuze hindurch. Über Kreuze hinaus. 

Uns allen einen guten fünften Fastensonntag und eine friedliche Woche.

Paolo Bill

#Caritas5minOfLight – 17.3.2024 – Fünfter Sonntag in der Fastenzeit – Johannes 12:20-33

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