Man ist nicht bekehrt, weil man glaubt. Im Gegenteil: Man glaubt, weil man bekehrt ist. Weil man dem Leben eine ganz neue Perspektive gegeben hat.
Damit diese Revolution stattfinden kann, ist es notwendig, das loszulassen, was das Leben behindert. „Sie ließen die Netze liegen“, „sie ließen ihren Vater Zebedäus zurück“. Das Netz ist das Symbol für das, was gefangen hält. Der Vater steht (auch wenn wir es nicht gern sagen möchten) für die Bindungen (Familie, Ethnie, Gruppe), die uns an einer universellen Sichtweise hindern.
Loslassen macht frei. Freiheit erlaubt Umkehr. Die Bekehrung, der neue Weg, hat die Gute Nachricht als Horizont und macht uns zu Trägern des Lebens („Menschenfischer“).
Eine gute Woche für uns alle. Offen für eine radikal neue Perspektive.
𝑃𝑎𝑜𝑙𝑜 𝐵𝑖𝑙𝑙

#Caritas5minOfLight – 21.1.2024 – Sonntag – Markus 1,14-20