Das Wohl aller und jedes Einzelnen

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist: Das kann weder eine einfache Formel für die Lösung komplexer Fragen noch eine elegante Methode sein, sich unter Mächtigen nicht gegenseitig auf die Füße zu treten.

In einer Zeit, in der die schrecklichsten (politischen) Verbrechen unter Berufung auf den Namen Gottes begangen werden (wie es in diesen Tagen der Fall ist und wie es in der Geschichte der Menschheit oft geschehen ist), ist es notwendiger denn je, zwischen der spirituellen und der politischen Dimension zu unterscheiden (was nicht heißen soll, dass man sie trennen muss).

Beide – Glaube und Politik – müssen ihre besondere Autonomie haben. Aber beide bewegen sich auf denselben Horizont zu: das Wohl aller (aller!) und eines jeden (eines jeden!).

Ich wünsche uns allen eine gute Woche und denke dabei besonders an die Opfer von Gewalt.

𝑃𝑎𝑜𝑙𝑜 𝐵𝑖𝑙𝑙

(Foto: Caritas Jerusalem)

#Caritas5minOfLight – 22.10.2023 – Sonntag – Matthäus 22,15-21

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