Wenn Jesus sagt, dass „die Zöllner und die Dirnen eher in das Reich Gottes als ihr gelangen“, dann will er damit nicht auf Diebstahl und Prostitution als Lebensmodell hinweisen.
Er macht erstens deutlich, dass Menschen Menschen sind und bleiben, jenseits der Situation, in der sie sich befinden. Zweitens sagt er uns, dass der Weg zur Gerechtigkeit mit der Umkehr des Einzelnen beginnt. Und diese Bekehrung (d.h. das Einschlagen des Weges der Gerechtigkeit) kann nur von dem Moment an geschehen, in dem man die Notwendigkeit erkennt, sein Verhalten zu ändern.
Die Bekehrung geht dem Glauben voraus.
Ich wünsche uns allen eine gute Woche, in der wir kleine große Schritte auf dem Weg der Gerechtigkeit machen.
𝑃𝑎𝑜𝑙𝑜 𝐵𝑖𝑙𝑙

#Caritas5minOfLight – 1.10.2023 – Sonntag – Matthäus 21,28-32