Wäre das Unkraut vom Weizen trennbar, würde der Mann, „der guten Samen auf seinen Acker säte“, sofort hingehen und es ausreißen. Er würde nicht zulassen, dass dieses Unkraut den Boden und das Wasser frisst, die für den Weizen bestimmt sind.
Das Unkraut („die Kinder des Bösen“; oder das Böse?) und der Weizen („die Kinder des Reiches“; oder das Gute?) können bis zur Erntezeit nicht vollständig unterschieden werden. Und nichts Gutes darf weggeworfen werden.
Keiner ist ganz Weizen oder ganz Unkraut. Das Unkraut will den Weizen erdrücken. Aber am Ende wird er in Bündeln gebunden und verbrannt.
Eine gute Woche für uns alle, wachsam gegenüber dem, was den Geist, der uns belebt, auslöschen will.
𝑃𝑎𝑜𝑙𝑜 𝐵𝑖𝑙𝑙

#Caritas5minOfLight – 23.7.2023 – Sonntag – Matthäus 13,24-30