Wohnen – ein Menschenrecht

Katholisches Sonntagsblatt – 14.11.2021

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, einen Ort zu haben, den man sein Zuhause nennen kann. Wir brauchen alle einen Ort, an dem wir Sein dürfen – eine angemessene Wohnung ist sogar ein Menschenrecht!

Die diözesane Caritas lädt deshalb heuer am Caritas-Sonntag dazu ein, über die Bedeutung dieses Rechts nachzudenken und über die Verantwortung, die wir alle dafür haben, dass dieses Recht für alle garantiert wird, insbesondere für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Im Hinblick auf das Wohnen gilt es 2 Dinge zusammenzubringen: Das erste ist das Haus an sich. Um ein Leben in Würde führen zu können, braucht es natürlich ein Dach über dem Kopf und eine Wohnung, die mit allem ausgestattet ist, was es für ein unabhängiges Leben braucht.  Nur so ist eine Person auch imstande, sich mit den eigenen Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen.

Aber vier Wände zu haben, ist dafür nicht genug. Es braucht auch eine Gemeinschaft, die offen, solidarisch und inklusiv ist. Das ist es, wozu wir Christen berufen sind, Sauerteig in einer Gesellschaft zu sein, die dazu neigt, sich im Individualismus zu verschließen.

Die Frage des Wohnens ist daher nach den Vorgaben des diözesanen Jahresthemas zu behandeln: nahe und gemeinsam.

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